INFOBALT-Fernsehvorschau

Bitte beachten: Aufgelistet sind hier, als allgemein kostenfrei zugängliche Serviceleistung des Vereins INFOBALT e.V., eine Auswahl von Fernsehsendungen mit Bezug zu Themen Estlands, Lettlands und Litauens. Sendezeiten und Infos ohne Gewähr. Gerade bei Spartensendern wie N24, Phoenix oder 3sat können sich Sendetermine noch am Tag der vorgesehenen Sendung wieder ändern. Diese Übersicht wird für den Fall kurzfristigen Programmankündigungen der Fernsehanstalten laufend ergänzt (allerdings in ehrenamtlicher Arbeit, bitte verzeihen Sie uns Lücken ...)

Stand: 15. Mai 2017 --------------- zur INFOBALT-Themenübersicht

Sender
Datum
Uhrzeit
Sendung
SERVUS TV
Dienstag, 23. Mai 2017
05.05 - 06.00 Uhr

Auf legendären Routen

Durch die baltischen Staaten

Die Filmemacherin Agnieszka Ziarek begibt sich auf Schatzsuche in den baltischen Staaten. Die Reise führt sie über 2.000 Kilometer von der Danziger Bucht in Polen über Litauen und Lettland bis nach Estland. Auf der Reise begegnet sie besonderen Menschen. Die Filmemacherin lässt aber auch die Geschichte und Kultur der baltischen Staaten Revue passieren.

SPIEGEL TV
Dienstag, 23. Mai 2017
Mittwoch, 24. Mai 2017
11.45 - 12.35 Uhr
00.45 - 01.35 Uhr

Nazi Hunters

Herbert Cukurs

1. Staffel, Folge 1: Der lettische Nazi-Kollaborateur Herbert Cukurs tötete Babys vor den Augen ihrer Mütter. Er setzte eine vollbesetzte Synagoge in Brand. Insgesamt soll er für die Ermordung von 30.000 Menschen verantwortlich sein. Trotzdem lebte Cukurs nach dem Krieg fast 20 Jahre lang völlig unbehelligt in Brasilien ? bis der israelische Geheimdienst Mossad den Eichmann-Jäger Jakoov Meidad auf ihn ansetzte. "Nazi Hunters" dokumentiert, wie der Undercover-Agent den "Henker von Riga" in eine tödliche Falle lockte.

ARTE
Mittwoch, 24. Mai 2017

Donnerstag, 25. Mai 2017

19.45 - 20.15 Uhr

12.20 - 12.50 Uhr

Re: Das Geschäft mit den Ärzten

Auf Medizinersuche in Osteuropa

Rainer Groll ist auf der Suche nach Talenten, konkret nach medizinischem Fachpersonal für den deutschen Markt, vorrangig nach Ärzten aus Osteuropa. Der europaweite Ärztemangel hat inzwischen ein neues Geschäftsmodell hervorgebracht, die "Ärztescouts". Im Auftrag von deutschen Kliniken suchen sie Fachkräfte, die im Land nicht zu finden sind. Große Kliniken leisten sich eigene Scouts, um ihre Personallücken zu schließen. Rainer Groll ist einer von den selbständigen Vermittlern. In jüngster Zeit wird er vor allem in Tschechien, der Slowakei, Ungarn oder Lettland fündig. "Die Bedingungen hier sind für Ärzte sehr schwierig. Auch der Status eines Arztes ist nicht hoch, die Bezahlung schlecht", schildert Groll die Situation in Osteuropa. Seit 2011 gilt die vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit für die jungen Ost-Mitgliedsländer der EU ? damit stehen den osteuropäischen Spezialisten die Türen nach Europa weit offen. Schlechte Bezahlung, veraltete Technik, massiver Personalmangel, Korruption ? Die Liste der Gründe der osteuropäischen Ärzte ins Ausland zu gehen ist lang. Für die Patienten und die Mediziner die bleiben, verschärft sich die Situation jedoch weiter. In Ungarn beispielsweise wandern jedes Jahr 1.000 Ärzte aus und 800 gehen in Rente. Doch nur 700 junge machen ihren Abschluss.

PHOENIX
Freitag, 26. Mai 2017
00.45 - 01.30 Uhr

Estlands Osten

Unterwegs am stillen Peipussee

Der Peipuss-See gehört zu den größten Binnengewässern Europas. Er liegt an der Grenze von Estland und Russland. Mitten durch den See verläuft die Ostgrenze der EU. Vor der Unabhängigkeit lebten viele Russen in der Region, und noch immer prägt die russische Kultur den Alltag. Clas Oliver Richter und das Team aus dem ARD-Studio Stockholm reisen entlang der estnischen Seite des Sees. Sie treffen Menschen, die immer noch so leben, wie ihre Vorfahren vor mehr als 150 Jahren, und sie begleiten Auswärtige, die ihr Glück gefunden haben am stillen Peipuss-See... (Wiederholung)

3sat
Freitag, 26. Mai 2017
14.00 - 14.45 Uhr

Schwarzes Meer und Weiße Nächte

Osteuropa: Das ist die Faszination des Unfertigen. Wunderschöne Landschaften, Menschen zwischen Aufbruch, Mut und Verunsicherung. Vom Schwarzen Meer bis in die Weißen Nächte erleben Matthias Fornoff und sein Team den Mythos Osteuropa. Fremd und nah, beunruhigend und anziehend zugleich. Länder, zerrissen zwischen West und Ost, über Jahrhunderte Spielbälle der Weltmächte. Die Ukraine ist im Frühjahr 2014 zum Brennpunkt geworden. Ein heißer Krieg in Europa. Undenkbar schien das. Wie gehen die Menschen in der Ukraine damit um? Welche Befürchtungen gibt es in den Nachbarstaaten? Der zweite Teil der Reise-Reportage beginnt im ukrainischen Lwiw, dem früheren Lemberg, und führt zunächst in die Karpatenukraine, im Westen des Landes. Die seit k.-u.-k.-Zeiten hier lebende ungarische Minderheit hat Angst, zum Dienst an der Front eingezogen zu werden. Von dort geht es nach Süd-Polen ins sogenannte Aviation Valley. Ein Gebiet, in dem sich die Flugzeugindustrie angesiedelt hat. Rund um die Stadt Rzeszow wird deutlich, wie Polen die Mitgliedschaft in der EU zum Aufstieg nutzte und den Nachbarn Ukraine wirtschaftlich weit hinter sich ließ. In Miedzyrzecz ? 90 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt ? findet eine Übung statt. Rund hundert Männer und Frauen treffen sich am Wochenende und machen sich bereit für den Ernstfall. Seitdem in der Ostukraine Krieg herrscht, ist auch in Polen die Angst vor dem großen Nachbarn im Osten zurückgekehrt. An der Grenze zu Kaliningrad hingegen, der russische Exklave in der EU, zwischen Polen und Litauen gelegen, gibt es einen regen kleinen Grenzverkehr. Die Einwohner kommen gut mit ihren Nachbarn klar. Trotz der Ukraine. Und die baltischen Staaten beeilen sich, unabhängig von Energielieferungen aus Russland zu werden. Ein Umlade-Terminal für Flüssiggas ist im litauischen Klaipeda entstanden. An der riesigen Anlage können Schiffe aus aller Welt anlegen. Aus Norwegen, aber auch aus Katar und Algerien. Estland und Lettland sollen an diese Gasleitung angeschlossen werden. Die Reise durch Osteuropa endet in den Weißen Nächten von St. Petersburg mit Einblicken in die russische Seele und einer Beschreibung der Stimmung im Sommer 2015. Was wissen die Russen vom Krieg in der Ukraine, und was halten sie eigentlich vom Handeln ihres Präsidenten Putins hier in seiner Heimatstadt? . (Wiederholung)
Westdeutscher Rundfunk Fernsehen (WDR)
Donnerstag, 1. Juni 2017
13.00 - 13.45 Uhr

Eine Reise durchs Memelland - Litauens Süden

Auf Litauisch heißt die Memel "Nemunas". Die Menschen, die hier leben, nennen ihre Heimat auch Kleinlitauen. Die filmische Reise durchs Memelland beginnt in Smalininkai (Schmalliningken), führt an der Memel entlang nach Rusne (Ruß) am Memeldelta. Weitere Stationen sind Silute (Heydekrug), die Kurische Nehrung und Klaipeda, das früher einmal Memel hieß. Über viele Jahrhunderte war das Memelland eine multikulturelle Grenzlandschaft, in der Deutsche, Litauer, Juden, Russen, Polen und viele andere friedlich zusammen lebten. Ebenso unterschiedlich und vielseitig sind die Menschen, die Wolfgang Wegner auf seiner Reise getroffen hat: zum Beispiel eine alte Frau, deren Familie seit Jahrhunderten im Memelland lebt und die von ihrer Kindheit erzählt, junge Leute aus der Abschluss-Klasse des Gymnasiums von Silute, die begeisterte Mitglieder des Theaterensembles ihrer Schule sind und einmal Journalisten werden wollen, oder ein deutscher Rechtsanwalt, der beschlossen hat, hier mit seiner litauischen Frau Wurzeln zu schlagen und in der Kirche von Nida (Nidden) jeden Sonntag die Kirchenglocken zu läuten. In Klaipeda, heute Litauens Tor zur Welt, endet die Reise durch das Memelland. Der Hafen hier ist Teil einer Sonderwirtschaftszone, deren Boom eng mit der Mitgliedschaft in der Europäischen Union verbunden ist. (Wiederholung)
ARD-ALPHA
Donnerstag, 1. Juni 2017

Freitag, 2. Juni 2017

13.45 - 14.00 Uhr

06.15 - 06.30 Uhr

Kinder Europas

Wir kommen aus Estland

Wie ergeht es einem Landmädchen in der großen Stadt? Und was macht eine echte Stadtgöre auf dem Land? Annika und Lil probieren es aus und tauschen eine Woche die Familien. Lil, das Mädchen aus der Hauptstadt Tallinn, wohnt bei Annikas Eltern auf dem Bauernhof. Das Dorf ist verschneit, ganz anders als die Stadt. Lil ist begeistert, denn wie alle estnischen Kinder kann sie Skifahren. Aber das Landleben entpuppt sich als erstaunlich anstrengend. Annika genießt währenddessen die Großstadt Tallin. Es ist aufregend mit Lils Freunden durch die vielen Geschäfte zu bummeln. Sie ist ganz verliebt in die hübschen alten Viertel Tallins und erkundet alles mit einer Videokamera. Aber schon bald vermisst Annika ihre Tiere und ihr Zuhause. Per E-Mail gestehen sich beide Mädchen: Ich will wieder nach Hause. (Wiederholung)

Südwest Rundfunk Fernsehen (SWR)
Donnerstag, 1. Juni 2017
14.45 - 15.15 Uhr

Eisenbahn-Romantik

Baltisches Schmalspurmärchen

Am Anfang stand ein Alptraum. Tausende von Güterwaggons fuhren nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Baltikum nach Sibirien. Um den Widerstandswillen der Litauer zu brechen, ließ Sowjet-Diktator Stalin fast 50 Prozent der Bevölkerung verfrachten. Die wenigsten der Deportierten kamen aus Sibirien zurück. Aber Litauen hat überlebt und die Eisenbahn auch, allerdings waren die Dampfzeiten Ende der 50er Jahre vorbei. Fortschritt war angesagt und damit Dieselloks. Auch auf den Schmalspurgleisen, die aber mit dem Ende der Sowjetunion nicht mehr befahren wurden. Ein kleines Stück Vergangenheit ist nun wieder auferstanden. Zwei Schmalspurzüge sind in Litauen wieder für Touristen unterwegs. Der Traum von einer betriebsfähigen Dampflok hat sich noch nicht erfüllt. Wohl aber in Lettland, dort zuckelt ein frisch aufgearbeitetes, fast 60 Jahre altes, Dampfross über die 750 Millimeter breiten Gleise. (Wiederholung)

Südwest Rundfunk Fernsehen (SWR)
Donnerstag, 1. Juni 2017
15.15 - 16.00 Uhr

Lettland - Zauberwelt im Herzen des Baltikums

Endlos lange, unberührte Ostseestrände, dahinter flache Seenlandschaften mit ungezählten Vogelkolonien, Wanderpfade durch duftende Kiefernwälder und Städte, die langsam aus jahrzehntelanger Erstarrung erwachen und mit ihrem ganz eigenen historischen Erbe ihren Platz in Europa einnehmen: Lettland ist das spannende Herz des Baltikums, und die Provinz Kurland im westlichen Teil ist ein grünes Juwel, mit National- und Naturparks und wilden Pferdeherden. Gleichzeitig können Besucher in Liepaja oder Kuldiga miterleben, wie aufgeschlossen, jung und liebenswert das baltische Land zwischen Litauen und Estland versucht, mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und dem Umbau nach Jahrzehnten als sozialistische Sowjetrepublik fertig zu werden. Erst seit knapp 25 Jahren können die Letten ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen, ihre kulturellen Traditionen mit der europäischen Moderne versöhnen. Besonders gut gelingt das zum "Ligo-Fest": Die Sommersonnenwende gilt als wichtigstes Fest im Land. Wer zu dieser Zeit die Hauptstadt Riga besucht, kann auf dem Gräsermarkt am Dom Blumen- und Eichenlaubkränze für die Nacht der Nächte erstehen. Bis es dann zur fast mystischen Feier am Johannisfeuer raus aufs Land geht, sollte man die Rigaer Altstadt auf sich wirken lassen: ein Bilderbuch der Baustile vom Mittelalter bis zum Jugendstil. Ein Ausflug an den Rigaer Ostseestrand darf natürlich auch nicht fehlen: Jurmala, nur zwanzig Kilometer entfernt, ist berühmt für seine Holzhausarchitektur ? eine Sommerfrische, die ihren Charme trotz modernster Neubauten zwischen den Datschen noch nicht eingebüßt hat. (Wiederholung)
Bayrischer Rundfunk Fernsehen (BR)
Samstag, 3. Juni 2017
23.30 - 01.35 Uhr

POLL

Produziert: Deutschland / Österreich / Estland, 2010 Bildformat 16:9 Stereo Autor: Chris Kraus Es gibt keine Untergänge ? nur Übergänge. So erlebt die junge, künstlerisch hochbegabte Oda von Siering das Ende einer Epoche: Im Sommer 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, steht der Zerfall des deutsch geprägten, zum russischen Kaiserreich gehörenden Baltikums bevor. Ein Zerfall, der Odas Leben, ihre Familie und alle Gewissheiten bedroht ? und der sie dennoch zu ihrem Glück zwingt. Die Begegnung mit einem estnischen Anarchisten und Schriftsteller wird Odas Schicksal bestimmen. Juni 1914. Die 14-jährige Oda von Siering kehrt zu ihrer Familie an die baltische Ostseeküste zurück, eine entlegene Provinz des Zarenreiches, in der Deutsche, Russen und Esten einander misstrauisch belauern. Oda begleitet die sterblichen Überreste ihrer Mutter, mit der sie bis zu deren Tod in Berlin lebte. Auf Poll, dem Gut der adligen deutschbaltischen Familie, trifft das temperamentvolle und etwas altkluge Mädchen auf eine Gesellschaft, die inmitten eines porösen Idylls ihrem Zusammenbruch entgegengeht. Ihr Vater Ebbo, ein verschrobener Arzt und Hirnforscher, widmet sich fanatisch seinen von der akademischen Lehre missachteten Studien; ihre somnambule Tante Milla ist in eine Affäre mit dem schroffen Verwalter Mechmershausen verstrickt; Cousin Paul, junger Kadett der russischen Armee, macht der herablassenden Verwandten ungeschickt den Hof. Als Oda zufällig einen von zaristischen Truppen schwer verwundeten estnischen Anarchisten in einem verlassenen Nebengebäude findet, entscheidet sie aus einem romantischen Impuls heraus, ihm zu helfen. Obwohl die Entdeckung des namenlosen Verletzten, der sich nur "Schnaps" nennt, dramatische Konsequenzen für ihre Angehörigen und sie selbst haben könnte, verbirgt sie ihn auf dem Gut, um ihn heimlich gesundzupflegen. Wann immer sie es einrichten kann, flieht sie aus der erdrückenden Enge des Familienlebens zu diesem so ganz anderen Mann, einem geflohenen Sträfling und verbotenen Autor, der all ihr kindliches Sehnen nach einem Leben voll Romantik und Gefahr befeuert. Doch "Schnaps" plant, das Gut Poll so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Allerdings rechnet er nicht mit der Glut und Wucht der Gefühle einer leidenschaftlichen Halbwüchsigen, die mit ihrer ganzen Welt brechen möchte, bevor die Welt sie bricht. In der Hitze des estnischen Sommers spitzen sich die Konflikte auf dem Gut Poll unausweichlich zu, bis es um nichts weniger geht als um Leben und Tod. (Wiederholung)
Mitteldeutscher Rundfunk Fernsehen (MDR)
Sonntag, 4. Juni 2017
09.55 - 10.40 Uhr

Die Memel

Stiller Fluss mit bewegter Geschichte

Memel, Njoman, Nemunas, Neman. 937 Kilometer ist der Fluss lang, der auf seinem Lauf von der Hochebene bei Minsk bis zum Kurischen Haff verschiedene Namen trägt. Je nachdem, ob er gerade durch Weißrussland, Litauen oder entlang der russischen Grenze fließt. Jahrhundertelang war die Memel der Strom Ostpreußens und dadurch auch im deutschen Bewusstsein präsent. Dem Flusslauf folgend entsteht ein Porträt der Memel von der Quelle bis zur Mündung, dass auch von Menschen erzählt, die heute am Fluss, mit dem Fluss, von dem Fluss leben. Wie etwa die junge weißrussische Familie, die in einem kleinen Dorf ihren Traum vom einfachen Leben verwirklicht, einen alten litauischen Partisanen, der gegen Ende des 2. Weltkrieges gegen die russischen Besatzer kämpfte ? und zehn Jahre seines Lebens in sowjetischer Lagerhaft verbrachte, den litauischen Zeidler Romas ? einen der letzten Waldimker, der in luftiger Höhe und ganz ohne Schutzkleidung mit seinen Bienenvölkern arbeitet. Und in Kaunas zwei Taucher, die Relikte des Krieges vom Grund der Memel bergen. Kaunas war einst ein bedeutendes jüdisches Zentrum. Von ehemals 30 Synagogen ist nur eine einzige übrig geblieben. Durch das alte Memelland, das einst zu Ostpreußen gehörte, geht die Reise entlang der Memel weiter bis zur Mündung. Das Memeldelta ist eine europäische Sehnsuchtslandschaft, ein wildes Stück Natur, eine Wasserwildnis wie ein Aderngeflecht, mit heimlichen Buchten, Erlenbrüchen und Urwäldern aus Schilf, durch die die Memel letztlich in die Ostsee fließt. (Wiederholung)