INFOBALT-Fernsehvorschau

Bitte beachten: Aufgelistet sind hier, als allgemein kostenfrei zugängliche Serviceleistung des Vereins INFOBALT e.V., eine Auswahl von Fernsehsendungen mit Bezug zu Themen Estlands, Lettlands und Litauens. Sendezeiten und Infos ohne Gewähr. Gerade bei Spartensendern wie N24, Phoenix oder 3sat können sich Sendetermine noch am Tag der vorgesehenen Sendung wieder ändern. Diese Übersicht wird für den Fall kurzfristigen Programmankündigungen der Fernsehanstalten laufend ergänzt (allerdings in ehrenamtlicher Arbeit, bitte verzeihen Sie uns Lücken ...)

Stand: 8. März 2017 --------------- zur INFOBALT-Themenübersicht

Sender
Datum
Uhrzeit
Sendung
Westdeutscher Rundfunk Fernsehen (WDR)
Sonntag, 12. März 2017
10.30 - 11.30 Uhr

Eine Baltische Reise - Gidon Kremer und die Kremerata Baltica

Eine milchige Sonne steht über der baltischen See. Es ist schon spät in der Nacht. Junge Frauen mit Blumenkronen. Männer mit Eichenlaubhütten stehen in Gruppen am Strand zusammen, scherzen und lachen, Sommersonnenwende, Lettland feiert sein wichtigstes Fest. Kurz vor Mitternacht werden die Feuer angezündet, Gesänge ertönen. Alte vorchristliche Lieder. Über dem Feuer hat sich der Himmel mit roten Streifen überzogen. Nicht weit entfernt beginnt kurz darauf das Sigulda Musikfestival mit der Kremerata Baltica. Mit der "Kremerata" wurde ein Kammerorchester junger, hochbegabter Musiker gegründet, welches sich der Geiger Gidon Kremer zu seinem 50. Geburtstag "schenkte". Nun sind 20 Jahre vergangen und im Februar 2017 feiert Gidon Kremer seinen 70. Geburtstag. Kremers Karriere ist ein Phänomen: In der Sowjetunion ein großer Star, erkämpfte er sich als erster Sowjetkünstler das Recht, frei im Westen zu gastieren, ohne ausgebürgert zu werden. Damals ein Politikum. Der gebürtige Lette ? Sohn einer jüdischen deutschen Mutter und eines schwedisch-stämmigen Vaters ? setzt sich heute sehr für sein kleines Geburtsland ein. Die Schaffung der Kremerata Baltica ist ein Meilenstein auf diesem Weg. Dieses Orchester junger baltischer Musiker hat sich mit seinem hohen Können, mit seiner gelösten Stimmung und mit seiner Experimentierfreudigkeit unter Gidon Kremers Leitung zu einem der viel beachteten Kammerorchester der Welt entwickelt. Das Geburtstagsgeschenk ist schnell herangereift und hat ein Eigenleben entwickelt. Das Festival von Sigulda war der Anlass des Films von Lothar Mattner & Michael Meert, die Interaktion der überragenden Künstlerpersönlichkeit Gidon Kremer mit diesen jungen Leuten zu verfolgen. In intensiven Gesprächen erfahren wir Hintergründe und überraschende Details über sein Leben, sein Verhältnis zur Kunst oder die sowjetische Avantgarde des 20. Jahrhunderts. En passant taucht die lettische Geschichte auf, die Kultur und die grandiosen Landschaften dieses kleinen Landes, das nun in der EU liegt, mit mächtigen russischen Nachbarn, mit neu gewonnener Freiheit und ungewisser Zukunft. (Wiederholung)

ARD
Montag, 13. März 2017
01.15 - 03.08 Uhr

Das Vaterspiel

Der Mittdreißiger Ratz Kramer (Helmut Köpping), ein perspektivloser Langzeitstudent ohne Job, verbringt die meiste Zeit vor dem Computer. Von seinem Vater (Christian Tramitz), einem korrupten und eiskalten SPÖ-Minister, schlägt ihm vor allem Verachtung entgegen. Den Hass auf seinen Erzeuger lebt der introvertierte Ratz in einem selbst programmierten Videospiel aus: Der Clou des Egoshooters "Kill Daddy Good Night" besteht darin, dass der Spieler reihenweise Gegner mit dem eingesetzten Gesicht des eigenen Vaters niedermetzeln kann. Eines Tages bekommt Ratz Nachricht von seiner einstigen großen Liebe Mimi (Sabine Timoteo). Sie bittet ihn, von Wien nach New York zu kommen, ohne jedoch einen genauen Grund dafür zu nennen. Ratz willigt ein, da er die Gelegenheit nutzen will, sein "Vaterspiel" einem amerikanischen Gameproduzenten vorzustellen. Kurz nach seiner Ankunft erfährt er, weshalb Mimi ihn in die USA geholt hat: Er soll den Keller im Haus ihrer Großmutter renovieren, wo sich der Großvater (Otto Tausig), ein litauischer NS-Verbrecher, seit vielen Jahren versteckt hält. Trotz gewisser moralischer Bedenken beginnt Ratz mit den Renovierungsarbeiten. Dabei kommt es zu einer eigentümlichen Annäherung zwischen ihm und dem wortkargen, scheinbar völlig reulosen Altnazi. Parallel zu dieser Geschichte gibt ein Mann namens Jonas Shtrom (Ulrich Tukur) eine bewegende Aussage über die Ermordung seines litauischen Vaters zu Protokoll, der 1941 bestialisch erschlagen wurde ? von einem Nazi-Schergen, bei dem es sich offenbar um Mimis Großvater handelt. Neben Michael Haneke und Ulrich Seidl gehört Michael Glawogger ("Workingsman's Death") zu den radikalsten Filmemachern des aktuellen österreichischen Kinos. Bei "Das Vaterspiel", einer Verfilmung von Josef Haslingers gleichnamigem Roman, verbindet er unterschiedliche Zeit- und Handlungsebenen zu einem schwarzhumorigen Sittenbild über Moral, Familie und Erinnerungskultur. Er lässt die Geschichte eines NS-Verbrechens auf den ödipalen Konflikt eines jungen Mannes prallen, der ausgerechnet in einem alten Nazi eine Art Ersatzvater findet. Auf einen moralischen Fingerzeig wartet man dabei vergeblich. Zum eindrucksvoll aufspielenden Ensemble gehören Helmut Köpping, Sabine Timoteo, Ulrich Tukur, Otto Tausig sowie Christian Tramitz in einer ungewohnt ernsten Rolle (Wiederholung)

ARTE
Montag, 13. März 2017
23.55 - 01.35 Uhr

Europe, She Loves

"Europe, She Loves" erzählt die Geschichte vier junger Paare, die zwischen Liebe, Sex und Leidenschaft um ihr tägliches Auskommen kämpfen. Acht junge Menschen suchen ihren Platz in der Gesellschaft verschiedener europäischer Länder, die von Wirtschaftskrisen und sozialen Missständen gezeichnet sind. Juan (21) und Caro (23) leben in Sevilla. Die beiden Frischverliebten wissen beide nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen. Für Siobhan (28) und Terry (23) aus Dublin war der Anfang ihrer Beziehung zugleich der Beginn einer Heroinabhängigkeit. Seit einiger Zeit sind sie clean und versuchen, ein gemeinsames Leben aufzubauen. Ihre Leidenschaft scheint dabei jedoch abhandenzukommen. An der nordöstlichen Grenze Europas, in Tallinn, sehen sich Veronika (29) und ihr Freund Harri (31) mit den Schwierigkeiten einer Patchworkfamilie konfrontiert. Veronika verdient ihr Geld als Go-go-Tänzerin. Sie hat einen Sohn aus einer vorherigen Beziehung und möchte, dass Harri die Vaterrolle übernimmt, doch das ist nicht immer einfach. Im griechischen Thessaloniki will Penny (23) sich von ihrem langjährigen Freund Niko (33) trennen, um in Italien zu arbeiten. Aber wie soll man jemanden verlassen, der einen über alles liebt? Im Kampf um eine Zukunft wird die Privatsphäre für diese jungen Menschen zum einzigen Rückzugsort. Die ineinander verwobenen Geschichten der vier Paare werden zum Sinnbild für Europa und seine Bewohner. Der Regisseur Jan Gassmann ist im digitalen Zeitalter aufgewachsen und nimmt sich gerne formale Freiheiten. Er begleitet seine Protagonisten ganz ungezwungen, zeigt intime Momente und spart auch Sexszenen nicht aus. Seine Bilder sind ebenso schlicht wie eindringlich. Präzise erfassen sie alle Gefühle, die eine Beziehung ausmachen können.

ARTE
Dienstag, 14. März 2017
08.40 - 09.25 Uhr

Estland im Winter

Nicht jeder Winter in Estland ist bitterkalt. Aber wenn die Ostsee komplett zufriert, fällt dort trotzdem niemand in den Winterschlaf. Vielmehr eröffnen die Esten dann die längste auch für Pkws zu befahrende Eisstraße Europas: etwa 26 Kilometer lang, von Rohuküla auf dem Festland bis an die Ostküste der Insel Hiiumaa. Die Fähre im Sommer braucht eineinhalb Stunden. Wer die Eisstraße nimmt, ist in 20 Minuten drüben. Raido Randmaa, Mitarbeiter des Straßenbauamts, wird dann extra zum Eisstraßenmeister abgestellt und ist mit seinen 15 Kollegen rund um die Uhr im Einsatz. Er soll dafür sorgen, dass sich die Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten. Regeln, die mit sonst üblichen Verkehrsgeboten zum Teil nur wenig zu tun haben: Anschnallen ist zum Beispiel verboten, denn falls man ins Eis einbrechen sollte, muss man so schnell wie möglich aus dem Auto heraus. Genauso wichtig ist der Abstand zum nächsten Fahrzeug: Er muss mindestens 250 Meter betragen und das nicht in erster Linie, um Auffahrunfälle zu vermeiden, sondern damit man das Eis nicht zu sehr belastet und Risse vermieden werden. Jeden Tag kontrolliert Raido Randmaa die Eisdicke ab 30 Zentimeter wird die Straße freigegeben. Die Eisstraße ist eine Attraktion. Sie lockt Menschen aus dem ganzen Land an, auch die Fischer der Insel. Wenn ihre Boote festgefroren sind, legen sie neben der Trasse ihre Netze unter dem Eis aus. Sie machen aus der Not eine Tugend: Die durch den Verkehr verursachten Vibrationen locken Fische an und lassen sie direkt in die Falle tappen. (Wiederholung)
Bayrischer Rundfunk Fernsehen (BR)
Mittwoch, 15. März 2017
10.30 - 11.15 Uhr

Wildes Baltikum - Die Küste

Im Baltikum liegen die längsten Strände der Ostsee. 1.400 Kilometer weißer Sand, 50 Meter hohe Dünen und Baltischer Glint, das an der Wasserlinie ragende hohe Kalksteinplateau, wechseln einander ab. In der ersten Folge der zweiteiligen Naturdokumentation werden die Naturschönheiten wie die Wanderdünen der Kurischen Nehrung gezeigt, die romantischen Strände der lettischen Ostsee oder die Inselwelten Estlands. Im Winter bringen Ringelrobben auf dem Packeis ihre Jungen zur Welt. Die Hengste der Konik-Wildpferde liefern sich im Frühling erbitterte Kämpfe, und durch die Dünenwälder fliegen farbenprächtige Blauracken. Durch die Küstenwälder streifen Luchse, in den Orchideenwiesen finden Wendehals und Wiedehopf ausreichend Nahrung. Auf den Inseln rund um Saaremaa in Estland jagen Kegelrobben nach Fisch. Sie teilen sich den Archipel mit der größten Seeschwalbe Europas, der Raubseeschwalbe. Die Dokumentation "Wildes Baltikum ? Die Küste" führt in Regionen, die bis heute vom Menschen nur wenig beeinflusst sind. Hochstabilisierte Aufnahmen aus dem Helikopter zeigen die Ostseeküste der drei Länder aus luftiger Perspektive, extreme HD-Zeitlupen kämpfender Wildpferde sowie von Blauracken und Wiedehopfen gewähren besondere Einblicke in die Lebenswelt der Tiere. Aufnahmen von Kegelrobben führen in die Unterwasserwelt der baltischen Ostsee. Einfühlsam porträtiert Tierfilmer Christoph Hauschild die Küste der drei Länder, die einzigartig ist in Europa (Wiederholung)
Westdeutscher Rundfunk Fernsehen (WDR)

SüdwestRundfunk Fernsehen (SWR)

ARD-Alpha

ARD-Alpha

Westdeutscher Rundfunk Fernsehen (WDR)

Alpha

Radio Berlin Brandenburg (rbb)

Donnerstag, 16. März 2017

Freitag, 17. März 2017

Donnerstag, 16. März 2017

Donnerstag, 16. März 2017

Donnerstag, 16. März 2017

Freitag, 17. März 2017
Freitag, 17. März 2017
13.00 - 14.00 Uhr

13.15 - 14.15 Uhr

15.00 - 16.00 Uhr

22.00 - 23.00 Uhr

08.20 - 09.20 Uhr

11.00 - 12.00 Uhr

14.15 - 15.15 Uhr

Planet Wissen

Lettland, Litauen und Estland - Das Baltikum heute

Das Baltikum mit seinen historischen Städten und den kilometerlangen Sandstränden ist der nordöstlichste Zipfel Europas. Prall gefüllt mit Natur und Kultur. Riga, die Hauptstadt Lettlands, gilt als Metropole des Jugendstils ? das estnische Tallinn bezaubert mit einer mittelalterlichen Altstadt ? und Litauens Vilnius lockt als Stadt der Kirchen. Doch in den drei Baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen leben zusammengenommen gerade mal so viele Menschen wie im Bundesland Hessen. Und es werden immer weniger. Warum vor allem die jungen und gut ausgebildeten Balten ins Ausland gehen, warum das Verhältnis zwischen Russen und Balten oft schwierig ist und wie sich das Leben im Baltikum nach der Einführung des Euro verändert hat, weiß der deutsche Lehrer Andreas Rodenbeck, den die Liebe vor vielen Jahren nach Litauen geführt hat. Als Gast bei Planet Wissen erzählt er von den Besonderheiten des Baltikum und warum es sich lohnt, dort zu leben!

SüdwestRundfunk Fernsehen (SWR)
Sonntag, 19. März 2017
05.30 - 05.45 Uhr

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Riga, Lettland

Hanse, Bernstein, Jugendstil ? Riga (Lettland)

Die lettische Hansestadt Riga am Meer wurde von Bremer Kaufleuten gegründet. Für deutsche Ritter war das befestigte Bollwerk der Ausgangspunkt für die Eroberung des Baltikums. Der Film begleitet einen alten Hanse-Kaufmann zu den interessanten Plätzen dieser Stadt wie Speicherstadt und Dom. Baustile verschiedener Zeiten bestimmen das Stadtbild, hier findet man mittelalterliche Hansespeicher ebenso wie den sozialistischen Betonklotz. Besonders der Jugendstil hatte es den Einwohnern von Riga angetan. Um die Jahrhundertwende wurden ganze Stadtviertel in diesem Baustil erbaut. Durch die verschiedenen fremden Einflüsse entstand eine Mischkultur aus lettischen, deutschen, russischen und polnischen Elementen. (Wiederholung)
3sat
Mittwoch, 22. März 2017
17.00 - 18.30 Uhr

Die Odyssee der einsamen Wölfe

Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko haben sich auf die Suche nach einer Partnerin gemacht. Dabei überwinden sie Hunderte von Kilometern und bewältigen tödliche Gefahren. Von einem uralten Impuls getrieben, überqueren sie mehrspurige Autobahnen, reißende Flüsse und frostklirrende Gebirge. ? In beeindruckenden Bildern erzählt die Dokumentation die Rückkehr des Wolfes nach Zentraleuropa. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und zu Wanderungen über mehr als 1000 Kilometer aufbrechen. Diese Frage war auch der Grund für den Start mehrerer europäischer Forschungsprojekte. Und um eine Antwort zu finden, wurden die Wölfe Ligabue aus Italien, Alan aus Deutschland und Slavko aus Slowenien mit Sendern ausgestattet. Gemeinsam mit den Wolfsforschern Luigi Boitani, Francesca Marucco, Ilka Reinhardt und Hubert Potocnik hat man dann vier Jahre lang die Reisen der drei Wanderwölfe nachvollzogen. Für die Dokumentation wurden die spektakulären Abenteuer von Ligabue, Alan und Slavko mit dressierten Wölfen des ungarischen Tiertrainers Zoltan Horkai nachgedreht. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Tierdokumentation entstanden, die die faszinierenden Lebensräume der europäischen Wölfe zeigt ? gleichzeitig in Italien und Frankreich, in Deutschland, Polen und Litauen, in Slowenien und Österreich. Hautnah wird die Rückkehr des Wolfes in seine uralten Lebensräume in Zentraleuropa nachvollziehbar. (Wiederholung)
3sat
Donnerstag, 23. März 2017
22.25 - 00.00 Uhr

Eine Dame in Paris

Anne lebt bei ihrer Mutter in Estland und kümmert sich aufopferungsvoll um die alte Frau. Als ihre Mutter stirbt, steht Anne plötzlich einsam und ohne Aufgabe da. Anne selbst hat zwei erwachsene Kinder, die allerdings selbstständig sind und sie nicht mehr brauchen. Der Tod ihrer Mutter kommt zwar erwartet und trifft Anne doch vollkommen unerwartet. Kurzerhand fasst Anne einen mutigen Entschluss: Sie geht nach Paris. Dort möchte sie der 80-jährigen Frida zur Hand gehen, auch wenn die alte Dame das gar nicht möchte. Doch Anne will um jeden Preis gebraucht werden, mit anderen Menschen sprechen und sich um andere Personen kümmern. Die neuen Konflikte zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen helfen Anne, ihren eigenen Weg zu finden.
Servus TV
Freitag, 24. März 2017
05.05 - 06.00 Uhr

Auf legendären Routen

Durch die baltischen Staaten

Die Filmemacherin Agnieszka Ziarek begibt sich auf Schatzsuche in den baltischen Staaten. Die Reise führt sie über 2.000 Kilometer von der Danziger Bucht in Polen über Litauen und Lettland bis nach Estland. Auf der Reise begegnet sie besonderen Menschen. Die Filmemacherin lässt aber auch die Geschichte und Kultur der baltischen Staaten Revue passieren.

3sat
Freitag, 24. März 2017
19.20 - 20.00 Uhr

Kulturzeit extra von der Leipziger Buchmesse: Ost/West

Suche nach Identität mitten in Europa

In "Kulturzeit extra" von der Leipziger Buchmesse spricht "Kulturzeit"-Moderatorin Vivian Perkovic mit Schriftstellern über die Suche nach Identität in Ost- und West. Die Länder des ehemaligen Ostblocks sind immer noch auf der Suche nach ihrer Identität, auch 25 Jahre nach Ende der Sowjetunion. Aber auch die Länder des Westens sind in ihrer Identität erschüttert durch den erstarkenden Populismus und durch die Krise der EU. Die Leipziger Buchmesse hat ihre Fühler immer schon in den Osten ausgestreckt. Immer war dort unter den Schriftstellern und Intellektuellen besonders intensiv zu spüren, welche Ideen die Länder des ehemaligen Ostblocks umtreibt, welchen Erschütterungen sie ausgesetzt sind. 2017 ist klar: Diese Länder sind noch lange nicht am Ende der Reise zu sich selbst angekommen. Litauen, das Gastland der Buchmesse, ist ein Paradebeispiel dafür: Die Angst vor Russland ist stark, die NATO für viele im Land der wichtigere, weil schützende Partner, als die EU. Die Länder des Westens schienen ihre Identität längst gefunden zu haben, aber gerade das hat sich in den letzten Jahren vielleicht als Irrglauben erwiesen: Sie sind es, die erschüttert wurden durch die Flüchtlingskrise, durch den erstarkenden Populismus und durch die schwere Krise der EU, die als Projekt des "Alten Europas", des westlich orientierten Europas, gestartet ist. "Kulturzeit"-Moderatorin Vivian Perkovic ist in Leipzig vor Ort und hört dem Austausch zwischen den Schriftstellern aus West und Ost zu. Einem Austausch, der auch innerhalb von Deutschland schon nötig wäre. Eine Suche nach Identität mitten in Europa ? in Leipzig. Diskutieren wird Vivian Perkovic das am 3sat-Stand auf der Buchmesse mit mehreren Gästen.

PHOENIX
Freitag, 24. März 2017
Samstag, 25. März 2017
Samstag, 25. März 2017
Samstag, 25. März 2017
20.15 - 21.00 Uhr
00.45 - 01.30 Uhr
07.15 - 08.00 Uhr
17.15 - 18.00 Uhr

Litauen - Grünes Land am Ostseestrand

Ein Land zwischen Sanddünen und urwüchsigen Wäldern, durchzogen von tiefen Flusstälern und ausgedehnten Seenlandschaften: Das ist Litauen ? das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Ein einzigartiger Lebensraum für Biber, Störche, Wisente und Elche. Im südlichsten der drei baltischen Staaten ist das enge Zusammenleben von Mensch und Natur fest in der Tradition verankert. Bis heute hat dort eine abwechslungsreiche Flora und Fauna überdauert. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: ein ganzes Jahr lang durchstreift er die vier historischen Regionen Litauens. Im Frühling wird Kazimieras Zeuge des Vogelzugs an der Ostseeküste, im Sommer trifft er auf Wildschweine in den sanften Hügellandschaften Oberlitauens, im Herbst beobachtet er Elche im Südosten. Seine Reise endet an den spektakulären Wanderdünen der Kurischen Nehrung. Die flüchtigen Sandformationen der weltberühmten Wanderdünen haben Kazimieras Mizgiris einst zur Fotografie gebracht. (Wiederholung)

ZDF
3sat
3sat
3sat
Freitag, 24. März 2017
Samstag, 25. März 2017
Montag, 27. März 2017
Montag, 27. März 2017
23.00 - 23.45 Uhr
06.20 - 07.00 Uhr
06.20 - 07.00 Uhr
09.05 - 09.45 Uhr

aspekte

Buchmessereport Leipzig / Gastland Litauen / Olga Grjasnowas Roman "Gott ist nicht schüchtern"

"aspekte" beleuchtet Aktuelles aus der Welt der Kultur: Literatur, Musik, Kunst, Kino und wichtige gesellschaftliche Debatten. Die ZDF-Kultursendung gibt Machern und Denkern ein Forum und holt angesagte Musiker auf die Bühne. "aspekte" hakt nach und mischt sich ein ? mit Verstand, mit Witz, mit Charme.

(Wiederholung)

SüdwestRundfunk Fernsehen (SWR)
Samstag, 25. März 2017
16.00 - 16.30 Uhr

Eisenbahn-Romantik

Baltisches Dieselgewitter

In der alten Eisenbahnzeit, die aus Sicht der Balten alles andere als gut war, funktionierte alles zentral: Aus Moskau kamen die Befehle ? und weit weg von Moskau mussten die baltischen Eisenbahnen dafür sorgen, dass die Waren aus der riesigen Sowjetunion in die eisfreien Ostseehäfen transportiert wurden. Das ist heute nicht völlig anders. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gründeten Lettland, Estland und Litauen ihre eigenen Eisenbahngesellschaften ? und die sind heute ebenso marode, wie es die Sowjetunion kurz vor ihrem Zusammenbruch war. Mit einer ganz besonderen Ausnahme: Lettland hat zwar den Nachfolgestaaten der Sowjetunion nicht viel anderes zu bieten als seine geographische Lage und seinen Hafen Ventspils. Der ist aber das ganze Jahr über eisfrei und groß genug, um die Waren der GUS-Staaten in den Rest der Welt zu exportieren. Die meisten Straßen sind überbrückt, die Bahnanlagen erneuert ? und doch ist die Eisenbahnstrecke Ventspils-Riga-Daugavpils immer noch ein Ausflug in ein zurückliegendes Jahrhundert. (Wiederholung)

SüdwestRundfunk Fernsehen (SWR)
Samstag, 25. März 2017
16.30 - 17.00 Uhr

Eisenbahn-Romantik

Mit 191 Tonnen in die Unabhängigkeit - Estlands Eisenbahnen

Estland fährt Bahn. 26 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung ist die Geschichte der Eisenbahn eine Erfolgsstory. Die Passagierzahlen nehmen stetig zu, im Frachtverkehr werden die einzigen beiden Eisenbahnstrecken ins Ausland über Narva und Voru/Koidula von und nach Russland im gegenseitigen Im- und Exportverkehr genutzt und selbst der zeitweise eingestellte Personenzug Tallinn-Sankt Petersburg-Moskau fährt wieder täglich. Estland hat den Schritt aus dem Schatten des großen Nachbarn im Osten zumindest auf dem Bahnsektor geschafft. Wer eine General Electric C30-7 im Einsatz sehen will, muss dafür nicht nach Australien oder Amerika reisen ? sondern in die waldreichen Gebiete Estlands. Denn auf der Suche nach Ersatz für die russischen Lokomotiven wurde man auf dem Weltmarkt ausgerechnet in den USA fündig und fuhr mit dem 191-Tonnen-Dieselungetüm in die Unabhängigkeit. Über estnische Breitspurschienen rollen Eisenbahnen unter anderem aus den USA, der Schweiz, Schweden, Spanien, Tschechien und - neuerdings - sogar wieder aus Russland. Ein Paradies für Eisenbahnfreunde!

Westdeutscher Rundfunk Fernsehen (WDR)
Samstag, 25. März 2017
16.45 - 17.30 Uhr

Tamina auf Ostseekreuzfahrt

Im ersten Teil ihrer großen Ostseekreuzfahrt zu acht Zielen in acht Ländern besucht Tamina Kallert die dänische Insel Bornholm, Danzig, den litauischen Teil der Kurischen Nehrung und die lettische Hauptstadt Riga. Sie besichtigt geschichtsträchtige Metropolen und erlebt eine große Vielfalt an Kunst und Kultur, Geschichte und Architektur, Mentalitäten und Stimmungen. Zwischendurch verbringt sie entspannte Stunden auf See und lässt sich vom Schweizer Kreuzfahrtexperten Thomas P. Illes Tipps zu Ausflügen, Einkaufsmöglichkeiten und den Besonderheiten einer Kreuzfahrt geben. (Wiederholung)

3sat
Montag, 27. März 2017
16.00 - 16.30 Uhr

Seeleute des Nordens

Der Kapitän
Mit dem Containerschiff "Henneke Rambow" unterwegs zwischen Bremerhaven und verschiedenen Ostseehäfen. Kapitän Ingo Drewes aus Hamburg weiß, was Feederfahrten an Bord bedeuten. Drei Stunden Schlaf, zehn Stunden Revierfahrt, mit Lotse, ohne Lotse, dann Anlegemanöver, dann vier Terminals in zwei Tagen. Aber: "Soll keiner sagen, dass er's nicht vorher gewusst hat ? ich fahr hier für mein Leben gern! Und Atlantik is' langweilig." Die große Fahrt auf großen Schiffen über die Weltmeere endet in Bremerhaven oder Hamburg. Die Container von den großen Schiffen "steigen" dann um. Ihr Ziel ist das Baltikum, ihr Nadelöhr der Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene Schifffahrtsstraße der Welt. Eines dieser Frachtschiffe ist die "Henneke Rambow", 134 Meter lang, ohne Pause unterwegs zwischen Bremerhaven, Hamburg und Danzig, Riga, Helsinki, Stockholm und vielen anderen Ostseehäfen, 14 Seeleute insgesamt.. (Wiederholung)