INFOBALT-Fernsehvorschau

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können sich Sendetermine noch am Tag der vorgesehenen Sendung wieder ändern.

Diese Übersicht wird für den Fall kurzfristigen Programmankündigungen der Fernsehanstalten laufend ergänzt!

Stand: 20.Januar 2012 --------------- zur INFOBALT-Themenübersicht

Eins Extra Samstag, 7. Januar 2012 00.15-00.30 Uhr
Das historische Tallin
Estland
ZDFneo Montag, 23. Januar 2012 19.30-20.15 Uhr
Große Städte, Große Träume
Model in Kapstadt und Unternehmensberater in Riga
(Wiederholung)
PHOENIX Samstag, 28. Januar 2012 20.15-21.00 Uhr Hitlers Führerhauptquartiere
Zwischen 1939 und 1945 waren etwa 20 "Führerhauptquartiere" entstanden oder in der Planung - vom Zentrum Frankreichs bis zur estnisch-russischen Grenze und der Ukraine. Da Hitler Militär und Politik nicht trennte, wollte er - wie Napoleon - den Krieg auf dem Schlachtfeld führen. Was für Napoleon der Feldherrenhügel war, waren für Hitler die Bunker. Der Film von Rudolf Sporrer widmet sich einem wenig bekannten Aspekt der nationalsozialistischen Ära
3sat Dienstag, 31. Januar 2012 17.00-17.45 Uhr Die Ostsee
Folge 1/2, Zwischen Deutschland und Estland
Ein grenzenloser Reichtum an Formen, Farben und Leben, geboren am Ende der Eiszeit - die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Welt. Bis heute ist sie im Wandel, ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die zweiteilige Naturdokumentation "Die Ostsee" zeigt die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Meeres und seiner Küsten, beleuchtet die vielfältige und interessante Tier- und Pflanzenwelt, besucht die Menschen, die von und mit der Ostsee leben. Teil eins folgt dem Küstenverlauf von Mecklenburg bis nach Estland. Vorbei an den endlosen Sandstränden und geschützten Bodden der Halbinsel Darß, Rastplatz für 50.000 Kraniche und andere Zugvögel, zu den berühmten Kreidefelsen Rügens, die schon den Maler Caspar David Friedrich inspirierten. Oberhalb der Klippen in den Buchenwäldern des Nationalparks Jasmund zieht Damwild seine Kitze auf. Weiter geht es nach Usedom mit seinen Seevogelkolonien.
17.45-18.30 Uhr
Die Ostsee
Folge 2/2, Zwischen Litauen und Dänemark

Ein grenzenloser Reichtum an Formen, Farben und Leben, geboren am Ende der Eiszeit - die Ostsee ist das größte Brackwassermeer der Welt. Bis heute ist sie im Wandel, ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Die zweiteilige Naturdokumentation "Die Ostsee" zeigt die Entstehungsgeschichte dieses einmaligen Meeres und seiner Küsten, beleuchtet die vielfältige und interessante Tier- und Pflanzenwelt, besucht die Menschen, die von und mit der Ostsee leben. Teil zwei folgt dem Küstenverlauf von Litauen bis nach Dänemark. Das Filmteam setzt die Reise auf der Kurischen Nehrung fort. Sie ist berühmt für mächtige Wanderdünen und malerische Fischerdörfer. Von hier aus geht es weiter zu den felsigen Küsten Estlands mit urwüchsigen Wäldern, in denen noch so seltene Tiere wie Vielfraße leben. Weiter nordwestlich, zwischen Finnland und Schweden, liegt im flachen glitzernden Wasser die Kinderstube der Kegelrobben.
ARTE Dienstag, 31. Januar 2012 23.30-23.45 Uhr
Mikrobe aus Lettland
Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR
Mikrobe, knapp 15 Jahre alt, geht noch zur Schule. Er ist intelligent, aber undiszipliniert. Seine Leidenschaft gilt dem Skaten. Unablässig vollführt er dieselben Figuren und fällt dabei immer wieder auf die Nase. Beim Flirten stellt er sich ungeschickt an, obwohl er viel über Sex redet. Mikrobe raucht und trinkt. Eines Tages wird er bewusstlos und volltrunken auf der Straße aufgefunden. Er verspricht, sich zu bessern - falls er es schafft ...
Der 30-jährige Regisseur Dzintars Dreibergs zeichnet sich unter den Nachwuchstalenten der baltischen Staaten durch seine besondere Gabe aus, die Wirklichkeit vorurteilslos einzufangen.
ZDF Mittwoch, 1. Februar 2012 18.00-18.50 Uhr
SOKO Wismar
Staffel 8, Folge 3, Zuckerbrot
Drei Männer werden mit schweren Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert. Thomas Grosch stirbt kurz drauf, stammelt aber noch etwas von "Mord". Peter Brockmann und Jan Unger schweben in Lebensgefahr. Der Gin, den sie in Ungers Wohnung getrunken haben, war vergiftet. Wer wollte die drei Männer umbringen? Alle drei arbeiten als Pharma-Vertreter bei derselben Firma. Von dort führt eine erste Spur nach Estland. Die Firma hat ihren erfolgreichsten Vertretern kürzlich eine Reise dorthin spendiert, Bordellbesuch inklusive. Während dieser Nacht ist eine der Prostituierten getötet worden. Haben die drei Männer etwas damit zu tun und sind deshalb vergiftet worden?
Mitteldeutscher Rundfunk Fernsehen (MDR) Freitag, 3. Februar 2012 13.15-14.00 Uhr Der Nationalpark Zemaitija in Litauen
Der Nationalpark Zemaitija liegt im Nordwesten Litauens, in der Region Zemaitija-Niederlitauen. Eine hügelige Landschaft, geformt durch den Rückzug der Gletscher vor 12 000.Jahren. Seit 1991 stehen hier 21.700 Hektar unter Schutz: 26 Seen, Kleingewässer und Flüsse, Moore und Auen. Fast die Hälfte des Gebietes ist von Wäldern bedeckt. Dort haben die scheuen und seltenen Schwarzstörche seit Jahren ihr Nest. Nur zwei Brutpaare gibt es im Nationalpark Zemaitija. Anders als ihre weißen Verwandten suchen die Schwarzstörche verborgene Walddomizile, um ihre Jungen großzuziehen. Im Wald dösen tagsüber Fledermäuse in Vogelnistkästen, die Nationalpark-Mitarbeiter jedes Jahr in der streng geschützten Kernzone Plokstine aufhängen. An menschliche Nähe haben sich viele der 15 in Litauen heimischen Fledertierarten gewöhnt. Breitflügelfledermäuse versorgen ihre Jungen im Dachstuhl einer Kirche. Ein Braunes Langohr hält Winterschlaf in einem frostfreien Kartoffelkeller. Andere Arten ziehen hierfür die Bunker einer ehemaligen sowjetischen Raketenbasis vor. Während Edelkrebse in den meisten europäischen Gewässern Ende des letzen Jahrhunderts der Krebspest zum Opfer gefallen sind, haben sie im niederlitauischen Nationalpark überlebt. Von Dezember bis Mai tragen die Weibchen etwa 200 Eier unter ihrem Schwanz. Wie die Erwachsenen graben sich die jungen Krebse Wohnröhren in den Schlammgrund eines Steilhangs im größten See, dem Plateliai-See. 50 Meter misst er an seiner tiefsten Stelle. Dort leben noch Quappen. Barsche und Hechte ziehen die lichtdurchfluteten Schilfgürtel in Ufernähe vor. Insbesondere im Herbst bevölkern grüne Schwämme und große Kolonien des Gallertigen Moostierchens den See. Indem sie winzige Planktonorganismen aus dem Wasser filtern, sorgen sie für seine Klarheit.
Bei der "Ökomedia 2004" wurde "Europas wilder Osten - Der Nationalpark Zemaitija in Litauen" als bester Naturfilm mit dem "Goldenen Luchs" ausgezeichnet.
Bayrischer Rundfunk Fernsehen (BR) Sonntag, 5. Februar 2012 17.30-18.00 Uhr
Nachbarn
Europa-Reportagen
Litauen - Zufluchtsort trotz Wirtschaftskrise.
Die Wirtschaftskrise hat die baltischen Staaten hart getroffen. Viele Rentner in Litauen müssen jetzt mit weniger als dem Existenzminimum auskommen. So ergeht es auch Bronius Dapkus, der eigentlich Uwe Fritz heißt. Bei Kriegsende wurde er als 6-jähriger auf der Flucht aus Ostpreußen von seinen Eltern getrennt. Alleine schlug er sich, wie Tausende andere so genannte Wolsfkinder auch, ins benachbarte Litauen durch. Dort fand er Unterschlupf bei einer litauischen Familie. Auch heute ist der größte baltische Staat trotz Wirtschaftskrise wieder ein Zufluchtsort. Hier hält sich inzwischen eine beachtliche Anzahl von Dissidenten aus dem diktatorisch regierten Nachbarland Weißrussland auf. Die Litauer gründeten sogar für diese Gruppe eine Universität, nachdem die weißrussischen Behörden in Minsk die dortige Universität schließen ließ.
ARTE Dienstag, 7. Februar 2012 23.50-00.05 Uhr
Killer
Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR - Estland.
Ein abgeschiedenes Leben inmitten wilder Natur: Rauno wohnt auf dem Lande in einem selbst gebauten Holzhaus mit Sauna. Splitternackt springt er ins eiskalte Wasser eines Teichs. Sein Geld verdient Rauno auf einem Schlachthof, wo er ungerührt Lämmer, Schweine und Kühe tötet. Er weiß, die Gesellschaft braucht Leute wie ihn, die auch solch grausamen Arbeiten wie das Schlachten übernehmen.
ARTE Donnerstag, 9. Februar 2012 10.30-10.45 Uhr
Die Expertin - Litauen
Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR
Tonaufnahmen im Wald, Aufnahme im Studio: Eglé studiert im zweiten Studienjahr Sound Design am Konservatorium für Musik und Theater. Sie ist seit ihrer Geburt blind. Sie hat den Willen, ihren Beruf selbstständig und ohne jede fremde Hilfe auszuüben. Zu Sowjetzeiten wurden Blinde als behindert abgestempelt und vor den Härten des Lebens und den Blicken der Anderen geschützt. Eglé lehnt das ab. Sie will über ihr Leben selbst bestimmen.
Norddeutscher Rundfunk Fernsehen (N3) Sonntag, 12. Februar 2012 18.00-18.45 Uhr
Hanseblick
Regionalmagazin
Helsinki und Tallinn - Liebespaar am Meer?
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Zwischen Tallinn und Helsinki liegen nur 82 Kilometer Ostsee. Mit dem Hubschrauber benötigt man für diese Strecke 18 Minuten, auf der Autofähre zwei Stunden. Zwei Hauptstädte, die ganz nah beieinander liegen. Die Mentalität und Sprachen sind ähnlich. Wächst hier das alte und neue Europa zusammen? "Hanseblick"-Moderator Jan Hendrik Becker ist in Tallinn unterwegs, trifft Pendler, die zur Arbeit nach Finnland fahren, Forscher, die gemeinsam ein Thema bearbeiten, und Touristen. Immerhin kommen 40 Prozent aller Reisenden in Tallinn aus Finnland. Sind die beiden Hauptstädte Helsinki und Tallinn ein "Liebespaar am Meer"? Die Themen der Sendung: Die Geschichte des Hotels Viru in Tallinn Das Hotel wurde 1972 eröffnet, gebaut von den Finnen als erstes Hochhaus der Stadt. In der Sowjetzeit war es ein beliebtes Hotel für westliche Touristen. Seit 1990 ist auch bekannt, dass der KGB in vielen Zimmern Abhöranlagen eingebaut hatte. Das "Hanseblick"-Team trifft eine Köchin, die schon von Anfang an im Hotel gearbeitet hat und bis heute dort beschäftigt ist. Adam Johann von Krusenstern Diesen Namen kennen viele durch den Großsegler, der über die Weltmeere kreuzt. Aber wer war dieser von Krusenstern, der in Estland geboren wurde und auf den die Esten und Russen so stolz sind? Wie war er als Mensch und was sind seine Leistungen? Das "Hanseblick"-Team geht auf Spurensuche in Tallinn und im Gutshaus in Kiltsi. Liebe auf den ersten Blick Die Finnin Pilvi und der Este Mikk sind sich an der Universität Tartu zum ersten Mal begegnet. Mittlerweile leben sie schon sieben Jahre zusammen und haben eine kleine Tochter. Im Laufe der Zeit haben sie aber auch entdeckt, dass es trotz aller Gemeinsamkeiten auch einige Mentalitätsunterschiede gibt. Eishelden Eine Reportage über die harten Männer, die am Flughafen Helsinki bei Wind und Sturm die Flugzeuge enteisen, damit sie nach Tallinn, Peking und in die restliche Welt weiterfliegen können.
Hessischer Rundfunk Fernsehen (HR3) Donnerstag, 16. Februar 2012 14.30-15.15 Uhr
Auf der Kurischen Nehrung
Europäische Traumlandschaft
Die Kurische Nehrung ist eine der europäischen Traumlandschaften. Zu etwas mehr als der Hälfte gehört sie zu Litauen, der andere Teil gehört zu Russland. Die Nehrung trennt das Kurische Haff von der Ostsee. Auch zu deutscher Zeit galt sie als Traumziel. Ortsnamen wie Sandkrug, Erlenhain, Schwarzort oder Nidden im litauischen Teil, Pillkoppen oder Rossitten im russischen Teil waren Inbegriff von Ostseeromantik und heiler Welt. In Nidden hat Thomas Mann viele Sommer verbracht; auch Ernst Wiechert und Carl Zuckmayer hielten sich hier auf. An vielen Orten auf der Nehrung scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Häuser von Nidden - litauisch Nida - sehen noch aus wie früher. Draußen hängen die Netze der Fischer zum Trocknen. Filmautor Wolfgang Wegner begegnet unterschiedlichen Menschen: Christel Tepperis, eine der letzten hier geborenen Deutschen, gehört zu den ganz wenigen, die noch kurisch sprechen. Die junge Litauerin Aujra Feser, die zusammen mit ihrem Mann Werner ein kleines Touristikunternehmen betreibt, bringt Gästen aus aller Welt die Schönheit der Nehrung und des Haffs nahe. Es gibt ein Treffen mit dem Leuchtturmwärter von Nidden und dem Förster aus dem Elchwald sowie einem pensionierten Kurenkahn-Kapitän und einem passionierten Bernsteinsammler. Unterwegs mit litauischen Grenzschützern und einem Fischer auf dem Kurischen Haff wird eine filmische Reise zwischen heute und gestern, zwischen Gegenwart und Vergangenheit, gezeigt.
3sat Sonntag, 19. Februar 2012 12.50-13.00 Uhr
Streifzug durch Tallinn und St. Petersburg
Ostseekreuzfahrt
Radio Berlin Brandenburg Fernsehen (rbb) Montag, 20. Februar 2012 22.15-23.45 Uhr
Polizeiruf 110
Folge 266, Resturlaub
Kommissar Törner kommt unerwartet zu einem Pflegekind. Ein Häftling bittet ihn kurz vor seinem Freitod darum, sich seiner 18-jährigen Tochter anzunehmen. Törner reagiert genervt. Da Kollege Hinrichs jedoch im Fall eines gestohlenen Koi-Karpfens ermittelt, verabredet er sich dennoch mit Lilly und entdeckt zu seiner eigenen Verblüffung so etwas wie Vatergefühle für das Mädchen. Doch Lilly betreibt ein doppeltes Spiel. Unbemerkt klaut sie seine Schlüssel und macht sich sofort auf, seine Wohnung nach Geld zu durchsuchen. Als sie ihm danach begegnet, gelingt es ihr erneut, ihn an der Nase herumzuführen. Sie steckt ihm seinen Schlüssel wieder unauffällig zu und mimt die Hilfsbedürftige. Törner beschließt arglos, ihr unter die Arme zu greifen. Kommissar Hinrichs wird unterdessen ins Innenministerium vorgeladen. Törner hat sich durch sein unsanftes Vorgehen gegen einen verhafteten Neonazi des Amtsmissbrauchs verdächtig gemacht und Hinrichs soll dazu Stellung beziehen. Zwar kann er dem Kollegen nichts nachsagen, aber er fängt an Törner nachzuspionieren. Törner hilft Lilly einen Job als Kurierfahrerin zu finden und nimmt sie sogar vorübergehend bei sich auf. Als Lilliy eines Tages ankündigt, unentgeltlich Kleiderspenden in ein Waisenhaus nach Litauen fahren zu wollen, ist Törner überzeugt, dass Lilly auf einem guten Weg ist. Der Schock ist umso größer, als er zufällig entdeckt, dass ihre Reise keineswegs einem guten Zweck dient: Lilly überführt heimlich für einen Autoschieberring gestohlene Limousinen nach Litauen. Törner ist tief enttäuscht. Er stellt Lilly zur Rede. Das rbb Fernsehen sendet den Film zum 65. Geburtstag des großartigen Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielers Henry Hübchen (Wiederholung)
Hessischer Rundfunk Fernsehen (HR3) Dienstag, 21. Februar 2012 15.15-16.00 Uhr
Abenteuer Zoo
Naturdokumentation
Großer Wurf im Baltikum.
Seit Mitte der neunziger Jahre in der estnischen Hauptstadt der erste Nachwuchs europäischer Nerze Schlagzeilen machte, gibt es wieder Hoffnung für das wohl seltenste Säugetier des Kontinents. Inzwischen erleben die Biologen dort in jedem Frühjahr aufs Neue, dass sieben bis zehn Babys auf einmal zu bekommen für Nerzweibchen nichts Besonderes ist. Auf den Inseln Saaremaa und Hiiumaa im Baltischen Meer wurden bereits mehr als hundert Tiere ausgewildert, die in Tallinn das Licht der Welt erblickt hatten. Luchskinder müssen ebenfalls erst lernen, wie man eine Beute fängt, ehe sie in Schutzgebiete abgegeben werden können. Sie alle sind Nachkommen eines Luchses, der 1939 Anlass für die Gründung des Tiergartens in Tallinn, dem früheren Reval, war. Mit hundert Tieren bilden hingegen die Davidshirsche eine der größten Herden der Welt. In einem Jahr gab es hier gleich 26 Junge - sehr viel Nachschub für Naturreservate in China, wo die Hirsche, die bis in die achtziger Jahre hinein nur in Zoos überlebt hatten, wieder angesiedelt werden. Auch die Riesenseeadler aus Kamtschatka, die größten Adler der Welt, ziehen in Tallinn regelmäßig Nachwuchs auf. Eine glückliche Hand haben die Tierpfleger seit Jahren auch bei den seltenen Streifenhyänen, die besonders empfindliche Pfleglinge sind. Schon viele Jungtiere konnten an Zoos in aller Welt abgegeben werden. Der Tiergarten von Tallinn, der einzige in Estland, ist Anfang der achtziger Jahre aus dem Zentrum auf ehemaliges Militärgelände am Rande der Stadt gezogen. Noch leben viele seiner Bewohner in den einstigen Lagerhäusern. Die Luchse, Davidshirsche und Riesenseeadler aber haben den Umzug in moderne Anlagen bereits hinter sich. (Wiederholung)
ARTE Donnerstag, 23. Februar 2012 10.30-10.45 Uhr
Mikrobe aus Lettland
Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR
Mikrobe, knapp 15 Jahre alt, geht noch zur Schule. Er ist intelligent, aber undiszipliniert. Seine Leidenschaft gilt dem Skaten. Unablässig vollführt er dieselben Figuren und fällt dabei immer wieder auf die Nase. Beim Flirten stellt er sich ungeschickt an, obwohl er viel über Sex redet. Mikrobe raucht und trinkt. Eines Tages wird er bewusstlos und volltrunken auf der Straße aufgefunden. Er verspricht, sich zu bessern - falls er es schafft ...
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