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Projektarbeit

Unsere Arbeitsgrundlagen sind:

Ein umfangreiches Fotoarchiv Themen der baltischen Staaten, dazu auch digital gespeicherte Fotoserien und Videokopien zu aktuellen Filmen.

Eine Adresskartei mit etwa 3.000 Personen, die Kontakte zwischen Deutschland und den baltischen Staaten unterhalten;

Kontakt zu landes- und sprachkundige Personen, die Übersetzungen, Reiseleitung, Projetkberatung, und Ähnliches übernehmen können.

Seit der seiner Gründung hat sich INFOBALT bisher verschiedenen Interessenvereinigungen angeschlossen. In den 90er Jahren war das "Trans-Baltic Network" (TBN), einem Netzwerk von Friedens- und Menschenrechtsgruppen im Ostseeraum. In diesem Zusammenhang wurde 1996 das Buch "SECURITA BALTICA - Security in the Baltic Region" gemeinsam mit anderen Mitgliedsgruppen des TBN herausgegeben.

Bereits Anfang der 90er Jahre hatte sich "Coalition Clean Baltic" (CCB), ein ostseeweiter Zusammenschluss von Umweltverbänden und -initiativen, gegründet. Auch hier pflegt INFOBALT regelmässigen Kontakt. Seit 2002 ist INFOBALT beobachtendes Mitglied im CCB-Netzwerk.

Mit dem lettischen Umweltverband VAK existierte von 1993 bis 1998 eine intensive Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts "Bürgerzentrum für Umwelt, Politik und Kultur (Sabiedriskais vides, kultûras un politikas izglîtîbas centrs) ARKADIJA im Park und Haus Arkadija in Riga (Stadtteil Tornkalns). Das Projekt wurde auch mit Hilfe von Bundesmitteln von der Stiftung BUNTSTIFT e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung gefördert. In diesem Rahmen wurden eine Reihe von Umweltseminaren durchgeführt und einmal jährlich eine künsterlisch orientierte Sommerakademie durchgeführt. Eine Konzeption zur Durchführung von Weiterbildungsmaßnahmen für Projektverantwortliche in Nicht-Regierungsorganisationen wurde entwickelt und von 1995 bis 1998 mehrfach umgesetzt.

Ein weiteres wichtiges Thema war in den letzten Jahren die Unterstützung der jüdischen Gemeinde in Riga, der Vereinigung der Überlebenden des Rigaer Gettos (Vors. Herr Bergmanis) und des jüdischen Dokumentationszentrums (Herr Vestermanis). Zusammen mit anderen Bremer Vereinen wurden Spenden gesammelt und auch die politische Initiative eines Appells an die Bundesregierung mitgetragen, in dem zur Entschädigung der Opfer des Naziregimes auch in Lettland aufgerufen wurde. 1998 kam zu diesem Thema ein Buch der Buber-Rosenzweig-Stiftung im Verlag MARE BALTICUM / Köln unter dem Titel "Die vergessenen Juden in den baltischen Staaten" heraus, zu dessen Veröffentlichung auch INFOBALT einen Beitrag geleistet hat.

INFOBALT setzt sich für eine engagierte Weiterentwicklung der Kontakte und Partnerschaften im Rahmen der Städtepartnerschaft Bremen-Riga ein. Zusammenarbeit von demokratisch orientierten Bürgergruppen und Interessenvereinigungen zu beidseitigem Nutzen sollte verstärkt gefördert werden. 1995 erstellte INFOBALT aus Anlaß des 10-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft eine Übersicht mit Kurzdarstellungen verschiedener Kooperationen zwischen Bremen und Riga. 1998 arbeitete INFOBALT in Form von inhaltlichen Vorschlägen und einer gemeinsam mit lettischen Partnern durchgeführten Straßentheateraktion BREMER STADTMUSIKANTEN an den BREMEN-TAGEN in Riga mit. Unsere Bremer Radiosendung BALTISCHE STUNDE berichtet regelmäßig auch über die verschiedenen Partnerschaftsprojekte zwischen Bremen und Riga.

Bevor im Herbst 1999 in Münster das neu gegründete "Baltische Informations- und Tourismuszentrum" VIA BALTICA eröffnet wurde, gab es für uns mehrmals Gelegenheit, an verschiedenen Initiativen zur Förderung umweltfreundlicher Tourismusentwicklung mitzuwirken. Schon in den 90er Jahren bestanden gute Kontakte zu estnischen, lettischen und litauischen Fahrradinitiativen. In Lettland hatten wir guten Kontakt zum Gauja- und zum Kemeri-Nationalpark und haben dort mehrmals bei Projekten helfen können. Mit Interesse haben wir auch die Entwicklung von regionalen Tourismusprojekten verfolgt, denn so kommen Neuerungen und Steigerung der Gästezahlen auch den Menschen auf dem Lande zu gute. 1999 wurde anläßlich des Kulturfestivals PRISMA der Kulturetage Oldenburg zusammen mit dem Tourismusbüro VIA BALTICA (heute: Baltikum Tourismuszentrale, Berlin) eine InfoBroschüre zu den baltischen Staaten herausgegeben. Titel: "Estland, Lettland, Litauen - Grenzenlos".

Seit dem Jahre 2001  haben wir uns verstärkt für eine Verbesserung von Kontakten und Zusammenarbeit der Nichtregierungsorganisationen (NGOs) im Ostseeraum eingesetzt. Mit der deutschen Ostseerats-Präsidentschaft, sowie gleichzeitigen Initiativen aus Dänemark wurde eine stärkere Vernetzung der NGOs im Ostseeraum erreicht. Dies kommt auch der Verbesserung deutsch-estnischer, deutsch-lettischer oder deutsch-litauischer Projekte zu gute.


Mythos Baltikum - Estland, Lettland und Litauen vor dem Beitritt zur Europäischen Union.
10 Jahre INFOBALT.DE. 156 Seiten, BOD, Norderstedt 2003. ISBN 3-8334-0360-8. Erhältlich im Buchhandel oder per Internet (Amazon, Libri u.ä.).

c/o INFOBALT 2000-2004 - erstellt von David Feest, Felix Weiland, Albert Caspari

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Der Verein “Informationszentrum Baltische Staaten e.V. ist registriert und als gemeinnützig anerkannt beim Amtsgericht Bremen. Vorstand: Albert Caspari. Jens Olaf Walter. David Feest, Lauma Zvidrina. Kontakt: webmaster@infobalt.de